Nahtloser Übergang

Ein Einfamilienhaus positioniert sich in der Hoffnungsthaler Landschaft

Die Wünsche der Bauherren für ihr Einfamilienhaus im Grünen waren übersichtlich: Ihr Haus sollte vor Einblicken geschützt sein, der Wohn- und Essbereich lichtdurchlässig, die Übergänge zwischen Innen- und Außenbereich sollten fließend sein.

Es wurde ein 2-geschossiger Baukörper geplant, der sich zur Straße und zu einem angrenzenden Fußweg hin weitestgehend geschlossen zeigt und zum Garten hin großzügig verglast ist.

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Die Räume im Innern sind ebenso klar und verständlich. Im Erdgeschoss verschwinden funktionale Notwendigkeiten wie Garderobe, Gäste-WC und Abstellflächen hinter den fast geschlossenen Fassadenbereichen, die in Teilbereichen von Fensterbändern unterbrochen werden. An gleicher Stelle im Obergeschoss befindet sich der Fitnessraum, die Sauna und ein Badezimmer. Die Schlafzimmer der Familie sowie der Wohnbereiche sind natürlich zum Garten hin orientiert. Die Küche, der Essbereich und das Wohnzimmer reihen sich im Erdgeschoss fließend aneinander. Lediglich der Kamin zwischen Ess- und Wohnbereich wird zur wohnlichen Raumbegrenzung. Über die einläufige Treppe gelangt man ins Obergeschoss, in dem sich das Elternschlafzimmer mit Ankleide und Badezimmer mit eigenem Bad befinden. Besonderen Wert legten die Eltern auf ihre mit Glas überdachte Terrasse, von der sie über die grünen Hügel hinweg die Abendsonne genießen können. Bewegliche Schiebeelemente sorgen bei Bedarf für gezielte Abschirmung.

Was Materialität und Farben in den Innenräumen betrifft, so wünschten sich die Bauherren ein reduziertes und natürliches Konzept mit Farbtönen, die sich an die angrenzende Landschaft anlehnen. Warme Materialien wie Holz, Lederbezüge, Teppichböden und Stoff bestimmen die natürliche Atmosphäre im Inneren und sorgen für einen persönlichen Rückzugsort im Naherholungsgebiet Hoffnungsthal.

Artikel CUBE Magazin 04/15

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