Kesselhaus

In einer der Hauptachsen des "Grünen Kreuzes" der nbso befindet sich das imposante Kesselhaus. Das ungenutzte Gebäude soll einer neuen Nutzung zugeführt und zu neuem Leben erweckt werden.

Um möglichst angemessen auf den Bestand zu reagieren und die Geschichte des Bebäudes weiterhin lesbar zu lassen, wurde behutsam mit dem Bestand umgegangen. Die Fassade des Kesselhauses wird aufgearbeitet und die Fensterbänder durch neue, energetisch zeitgemäße, optisch jedoch dem Bestand angemessene Fensterelemente ersetzt. Das Dach wird saniert und neu gedämmt.

Um das große Raumvolumen im Inneren des Gebäudes sinnvoll zu nutzen und die Dimensionen trotzdem erlebbar zu lassen, sieht das Konzept den Erhalt der Kessel 1 und 2 vor; Kessel 3 wird zurückgebaut.

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Durch den Rückbau des übrigen Kessels ergibt sich die Möglichkeit ein zentrales Treppenhaus zu realisieren und 5 Obergeschosse auszubilden. Die Ebene 1 soll Arztpraxen aufnehmen, während in den darüber liegenden Ebenen 2-5 Wohnungen entstehen.

Der 4-geschossige Anbau schließt an den Bestand im Bereich der ausgebesserten und nicht historischen Fassade an. Der neue Baukörper flickt sozusagen die "verwundete" Stelle und versucht durch die homogene Gitterstruktur - die über der Fassade liegt -  nicht mit der ausdrucksstarken Bestandsfassade zu konkurrieren, sondern sich zurückzunehmen. Erdgeschossig erschließt der Gebäudeteil eine Gastronomiefläche.