Spatenstich GWG Kaarst

Slider

GWG baut geförderte Wohnungen

Mietpreis für geförderte Wohnungen im Kaarster Westen liegt bei unter sieben Euro.

KAARST | (seeg) An der Astrid-Lindgren-Straße im Kaarster Westen entsteht eine neue Siedlung. Neben teuren Einfamilienhäusern werden dort auch geförderte Wohnungen gebaut. Die Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft e.G. Neuss errichtet in vier Mehrfamilienhäusern 50 Wohnungen. Nach den Mehrfamilienhäusern an der Bataverstraße in Büttgen sowie an der Danziger Straße in Kaarst ist es das dritte GWG-Projekt im Kaarster Stadtgebiet. Bürgermeisterin Ursula Baum, Architekt Bernd Oxen sowie die GWG-Vorstände Ulrich Brombach und Stefan Zellnig setzten jetzt den ersten Spatenstich.

Die barrierefreien Wohnungen, von denen 29 aus Mitteln des Bundes und der NRW-Bank öffentlich gefördert werden, sind voraussichtlich im Sommer 2022 fertig. Der Mietpreis der geförderten Wohnungen liegt bei 6,20 Euro pro Quadratmeter, bei den 21 freifinanzierten Wohnungen liegt der Preis bei 9,50 Euro pro Quadratmeter. „Nach unserer Erfahrung erreichen wir so die bestmögliche Belegung der Wohnungen, so dass sich langfristig gute Nachbarschaften entwickeln können.“, erläutert GWG-Vorstand Ulrich Brombach. Zudem ist ein Quartiersraum vorgesehen. Die Häuser und Wohnungen sowie die Außenanlagen werden barrierefrei errichtet. Eine Tiefgarage und oberirdische Stellplätze, um den ruhenden Verkehr zu entlasten, sind ebenfalls vorgesehen. „Wir glauben, dass das Projekt zur Wohnungsversorgung in Kaarst beitragen wird, weil es gerade ein Angebot für preiswerten Wohnraum im Mietwohnungsmarkt darstellt“, sagt Brombach.

Ursula Baum freut sich sehr, dass die GWG weiteren attraktiven, bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum errichtet. „Die Stadt Kaarst hat im Rahmen der Konzeptvergabe für dieses Grundstück eine soziale und nachhaltig bewirtschaftete Wohnbebauung vorgegeben. Wir freuen uns, mit der GWG eine Bauherrin für dieses Projekt gewonnen zu haben, mit der wir in Kaarst bereits langjährig vertrauensvoll zusammenarbeiten“, sagt Baum.